Toll - was die so alles machen !

Hier wollen wir ein wenig von unserer Arbeit berichten. Erfahren sie immer wieder neue Hintergründe und Methoden zu aktuellen Einsätzen und Projekten. 

Peter-Caesar-Schule - Schulhunde

Amie & Dario arbeiten an der Peter-Caesar-Schule in Idar-Oberstein als Schulhunde. In eigenen Unterrichtseinheiten sowie in klassenübergreifenden Maßnahmen unterstützen Amie & Dario aktiv den Lernfortschritt der Kinder von der Unter- bis zur Werkstufe.

 

Link zur Fernsehsendung 17:30 SAT1 regional

Nachdem über unser Schulhunde-Projekt bereits in der Regenbogenpresse berichtet wurde, und die Radiosender SWR1 und SWR4 einen Beitrag gesendet haben, wurde sogar das Fernsehn auf uns aufmerksam.

Der regionale Sender von SAT1 (17:30 SAT1 Live) kam zu uns in die Schule und drehte folgenden Beitrag:

 

Ergotherapiepraxis

In einer Ergotherapiepraxis kann der Therapiebegleithund für viele verschiedene Aufgaben bzw. Arbeitsbereiche eingesetzt werden. So kann er z.B. den Ergotherapeuten bei der Arbeit unterstützen, indem er bei der Mobilisierung einer Körperhälfte eines  Schlaganfallpatienten mithilft. Der Schlaganfallpatient kann versuchen mit der betroffenen Hand einen Ball zu rollen bzw. zu werfen, den Hund zu streicheln, dem Hund von Handzeichen Kommandos machen zu lassen, uvm.

Logopädiepraxis

Der Therapiebegleithund baut einen Brücke zwischen Logopäden und Patienten. Urteilsfrei geht er auf den Patienten zu, motiviert ihn und schafft Abwechslung. Unterstützend mit z.B. Handzeichen und  Sprache kann der Patient dem Hund Kommandos geben. Dazu muss er laut und deutlich sprechen.

Seniorenzentrum

Der Therapiebegleithund bringt Freude und Abwechslung in den Alltag von älteren Menschen. Neben Streicheleinheiten ist es auch möglich dem Hund Kommandos zu geben, mit ihm Spazieren zu gehen oder nur einfach z.B. beim Kontaktliegen zu schmusen.

Kindertagesstätte

Im Rahmen der Ausbildung haben wir auch eine Kindertageststätte besucht. Dort hat der Therapiebegleithund die Kinder begrüßt und ihnen gelehrt, wie man auf einen Hund zugehen sollte. Neben verschiedenen Hunderegeln wurden Tricks und einzelne Kommandos eingeübt. Der Therapiebegleithund motiviert die Kinder zu sprechen, sich leise und ruhig zu verhalten, zuzuhören und begeistert bei den Sachinhalten mitzuarbeiten.

Förderschule

Der Therapiebegleithund kann auf die Bedürfnisse einzelner Behinderungen / Beeinträchtigungen eingehen. Er ist sanft und vorsichtig bei Berührungen, genießt Streicheleinheiten oder arbeitet motiviert mit den beeinträchtigten Kindern. Hier muss immer wieder individuell geschaut werden, was der Therapiebegleithund zusammen mit seinem Hundeführer machen kann. Möglich ist auch, den Therapiebegleithund durch einen Agility-Parcour zu führen. Dazu muss sich der Förderschüler die Kommandos einprägen und versuchen den Hund durch den Parcour zu führen. Er muss den Hund durch die einzelnen Stationen begleiten und dadurch selbst aktiv werden, was besonders für körperlich und geistig beeinträchtigte Schüler von Bedeutung ist.

Wingert-Schule St. Wendel

In einer Schule mit dem Förderschwerpunkt sozial-emotionaler Bereich hat der Therapiebegleithund viel Spaß und Freude in den Schulalltag gebracht. Die Schüler mussten sich an entsprechende Hunderegeln halten, durften den Hund z. B. nur bei Nachfrage streicheln oder ein Kommando geben. Kreativität war bei Kommandoketten gefragt, aber auch das Aushalten, falls der Hund diese nicht verstanden hat. Die Frustrationstoleranz spielt bei Förderschülern im sozial-emotionalen Bereich eine sehr große Rolle.