Tiergestützte Therapie und Pädagogik

Was ist das ?

Unter tiergestützter Therapie versteht man alle Maßnahmen, bei denen durch den gezielten Einsatz eines Tieres positive Auswirkungen auf das Verhalten und Erleben von Menschen erzielt werden sollen. Das gilt für körperliche wie für seelische Erkrankungen. Das Team Mensch-Tier fungiert hierbei als Einheit. Als Elemente werden dabei emotionale Nähe, Wärme und unbedingte Anerkennung durch das Tier angesehen. Der Therapiebegleithund fördert die  Kontaktfähigkeit des Menschen. Dadurch schafft er die grundlegende und wertvolle Basis für die Zusammenarbeit und die Kommunikation.

Tiere treten dem Menschen urteilsfrei und bedingungslos gegenüber und stellen keinerlei Erwartungen an sie. Der Hund kann das Gefühl der Akzeptanz, der Geborgenheit, des Zuhörens und der Freude vermitteln. 


Tiergestützte Pädagogik baut auf den Erfahrungen in der tiergestützten Therapie auf. Sie ist ein Zusammenspiel zwischen Tier, Klient, Tierbesitzer und eventuell Therapeut.

Tiergestützte Pädagogik bietet die Möglichkeit über den Hund als Vermittler mit dem Klienten in Verbindung zu treten. Der Hund steht dabei nicht im Vordergrund, sondern dient als Mittel bzw. Medium für die angestrebte Kommunikation. Wichtig ist den Kontakt zwischen Hund und Klient zu fördern, um dann dadurch mit ihnen eine gemeinsame grundlegende Basis zu schaffen. So wird der Hund zielorientiert eingesetzt. Dabei steht er trotz seines großen Einflusses häufig nicht im Mittelpunkt der Arbeit, vielmehr soll er die eigentliche pädagogische Arbeit unterstützen.